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Pädagogische Grundlagen

Ziele
Das absolvieren des Hauptschulabschluss innerhalb eines Jahres
Das erlangen von Ausbildungsreife
Ein gelingender Übergang in den Beruf und/oder weiterführende Maßnahmen.
Die Entwicklung und Stabilisierung der Persönlichkeit der jungen Menschen
Die Förderung von sozialen Kompetenzen.
Das Übernehmen der Verantwortung für das eigene Leben.
Die selbständige Alltagsbewältigung.

 

Zielgruppe

Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 17 und 27 Jahren,

  • die keine berufliche und/oder private Perspektive für ihr Leben haben.
  • die im Augenblick weder eine Schule besuchen, noch eine Ausbildung absolvieren oder an einer berufsqualifizierenden Maßnahme teilnehmen.

 

Auswahl

Freiwilligkeit ist ein sehr wichtiges Prinzip im Haus der Lebenschance. Der junge Mensch muss am Projekt teilnehmen wollen und somit Verantwortung für sein Leben übernehmen. Daher muss jede/r, der an einer Teilnahme interessiert ist, sich bewerben und ein „Vorstellungsgespräch“ führen.
Mit denjenigen, die für das Projekt ausgesucht worden sind, wird ein Vertrag geschlossen und ein individueller Entwicklungs- und Förderplan erstellt. Zudem erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin ein Stipendium.

 

Bildung

Berufsqualifizierende Bildung

  • Hauptschulabschluss (Schulfremdenprüfung)
  • Unterricht in prüfungsrelevanten Fächern
  • Berufspatenschaften durch erfahrene Personen
  • Berufsorientierung z.B. Praktika

Lebenspraktische Bildung

  • Tagesstruktur (Tagesimpuls, Einbeziehung in hauswirtschaftl. Tätigkeiten, gemeinsamer Tagesabschluss)
  • Kulturelles Programm (Besuch von Museen, Theater, Vorträgen)
  • Kreativ- und Sportangebote
  • Workshops
  • Trainings und Expeditionen

 

Nachhaltigkeit

Die im Laufe der Teilnahme erreichten Ziele sollen nachhaltig stabilisiert und gesichert werden. So wird den Teilnehmenden von Beginn an eine spezialisierte und gut vernetzte Fachkraft zur Seite gestellt, die beim angestrebten Übergang in eine Ausbildung, in eine weiterführende Schule oder berufsqualifizierende Maßnahme unterstützt. Konkret bedeutet das: Hilfe bei der Berufsorientierung, Unterstützung bei Bewerbungsschreiben, Planung und Begleitung bei Praktika oder Vorstellungsgesprächen.

 

Rahmenbedingungen

Das Haus der Lebenschance

  • betreibt keine staatlich anerkannte Schule. Der Hauptschulabschluss wird über die Schulfremdenprüfung erlangt
  • ist nicht BAB oder BAföG berechtigt.
  • ist keine Maßnahme, kann aber in der Eingliederungsvereinbarung aufgenommen werden.
  • zahlt jedem Teilnehmenden monatlich ein anrechnungsfreies (Alg II) Stipendium in Höhe von 100 Euro.
  • versichert alle Teilnehmenden über die Evangelische Gesellschaft.
  • ist für die Teilnehmenden kostenlos.

 

Zugangsvoraussetzungen

Die Teilnehmenden

  • kommen freiwillig und selbständig.
  • müssen motiviert sein.
  • sich persönlich eignen (Bewerbungsgespräch vor Ort).
  • müssen mindestens 17 Jahre und dürfen maximal 27 Jahre alt sein.
  • müssen ihre Schulpflicht erfüllt haben.
  • Ihr Aufenthaltsstatus ist unwichtig.

Ausschlusskriterien

  • Alkohol- und Drogensucht
  • Schwangerschaft
  • Psychische Erkrankungen